Gegen meinen Willen/Kapitel 2
Zusammenfassung Kapitel 2
S.29-S.38

Malikas Familie war gerade mitten in den Vorbereitungen für einen Urlaub bei den Verwandten in Marokko. Malika las ein Buch in dem ein Mädchen beschnitten wurde. In Deutschland war die Beschneidung verboten, aber in Marokko dagegen nicht. Daher fuhren viele muslimische Eltern mit ihrer Tochter in ihr Geburtsland und liessen sie dort beschneiden. Malika hatte riesen Angst und viele Fragen die sie niemanden fragen konnte. Die Ungewissheit, ob sie jetzt nach Marokko fahren um Malika beschneiden zu lassen oder nicht. Die Angst wurde immer Grösse. Einst sprach der Vater sie beim Essen an, ob sie denn etwas Bedrückt. Malika antwortete nur, dass alles Gut sei und dass sie im Koran Trost finde. Es war aber nicht so, die Angst Beschnitten zu werden, die Höllenqualen zu ertragen, konnte sie sich nicht vorstellen. Sie dacht an Selbstmord. Lieber brächte sie sich selbst um, als dass man sie zur sogenannten weisen Frau bringt und dort beschneidet. Als Malika aber dann doch mit fuhr, wurde ein Ausflug aufs Land angekündigt. Da wurde Malika schlecht und musste sich übergeben. Der Druck und die Angst führten dazu, das ihr so schlecht ging. Ihre Cousine Kuchida fragte sie, was los sei. Malika wusste nicht recht ob sie ihr die Wahrheit sagen durfte oder nicht. Als aber Kuchida ihr sagte, sie könne ihr vertrauen, redete Malika darüber. Kuchida versprach Malika bei Allah das diese Traditionen Unsinn währen und das sie keine Angst haben müsse beschnitten werde zu werden. Malika war so erleichtert und freute sich jetzt auf den nächsten Tag.

Meine Meinung
In diesem Kapitel konnte ich die Angst von Malika nachvollziehen und fand es spannend weiter zu lesen. Es war leider nur ein kurzes Kapitel aber ein sehr fesselndes. Ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe das, das Buch weiterhin so spannend bleibt.